Saison 2009
In dieser Kategorie berichte ich über meine Erlebnisse im Laufe der Saison 2009.
Gestern um 13:45 Uhr noch am Flughafen in München.
Und nach gut 14 Stunden (um 4 Uhr früh deutscher Zeit) um 21 Uhr in Los Angeles angekommen. Die Räder im Container verstaut und die Reisetasche mit ins Hotelzimmer. Jetzt wird eine Runde geschlafen. Hoffentlich klappt die Akklimatisierung so wie ich mir das vorstelle. Dann schlafe ich schön bis zum Frühstück.
Morgen gibt es wieder News von hier!
Heute, am Geburtstag meines Sohnes Max, fliege ich zur Bahn-Weltmeisterschaft nach Los Angeles / USA. Um 15.45 Uhr hebe ich ab in München!
Mehr Infos gibt es dann von L.A.
Wie ihr bestimmt schon aus der Zeitung erfahren habt, stehen bald die Wahlen zum Sportler/in des Jahres der Stadt Wolfratshausen an. Mit Claudia Häusler und Werner Müller-Schell sind auch zwei Mitglieder des RSC Wolfratshausen nominiert. Das ist eine tolle Gelegenheit für unseren Club. Wir würden uns also freuen, wenn ihr so zahlreich wie möglich für unsere Sportler bei der Sportlerwahl abstimmen würdet. Informationen findet ihr hier.
Auch der Stimmzettel ist dort hinterlegt. Stimmberechtigt ist jeder Einwohner der Stadt Wolfratshausen. Pro Kategorie kann nur eine Stimme abgegeben werden. Also fleißig abstimmen! Abgegeben werden kann der ausgefüllte Coupon bis Montag 7.November im Bürgerbüro des Rathauses.


Bei traumhaftem Wetter geht es in 2 Stunden mit Familie und guten Freunden auf das Oktoberfest. Wie jedes Jahr geht´s in das Bräurosl-Zelt. Die Radsaison ist vorbei und 2 Wochen Pause stehen vor der Tür.
Aktulle News von der Wies´n gibt es auf Facebook! O´zapft is!
Bei den deutschen Straßenmeisterschaften der Behindertenradsportler am 15. und 16. Juli im oberbayerischen Holzkirchen wurde Wolfgang Sacher seiner Favoritenrolle gerecht: Der 44-Jährige nutzte auf dem winkligen Stadtkurs seinen Heimvorteil aus – Sacher wohnt nur rund 40 Kilometer von der Rennstrecke entfernt – und sicherte sich einen souveränen Sieg im Straßenrennen.
Nachdem er bereits zu Beginn der 60 Kilometer langen Prüfung attackiert hatte, konnte sich der Paralympics-Sieger schnell vom Feld absetzen und letztendlich seine Konkurrenten sogar überrunden. Im Ziel konnte er entspannt über seinen mittlerweile 16. deutschen Meistertitel jubeln.
Bereits beim 21 Kilometer langen Zeitfahren am Vortag hatte Sacher mit Rang drei eine gute Leistung geboten. Der Penzberger deutete damit an, dass sein Formaufbau in Richtung Weltmeisterschaften stimmt. Diese finden Mitte September in Dänemark statt. Sacher wird sich nun weiter der Vorbereitung auf die Titelkämpfe widmen. Hierzu bestreitet der frischgebackene deutsche Meister Ende Juli ein Etappenrennen in Südtirol. Mitte August startet er bei einem Europacup-Event in Belgien.
Wolfgang Sacher:
„Ich freue mich natürlich riesig, dass es mit dem Titelgewinn geklappt hat. Viele haben von mir erwartet, dass ich gewinne. Aber wenn man von allen Seiten als Favorit gehandelt wird, ist es gar nicht so einfach. Im Rennen sind schließlich alle Augen auf mich gerichtet. Auch für die Weltmeisterschaften war der Sieg eine gute Motivation. Ich weiß nun, dass ich in Richtung Dänemark auf dem richtigen Weg bin.“
Heute haben wir eine Strecke von 112 Kilometer und 2.700 Höhenmeter vor uns. Wenn es gut läuft, das könnten wir das in 4 Stunden schaffen.
Zum Einrollen gibt es gleich zwei Anstiege, den Passo dÉira und den Foscagno. Der krasse Anstieg kommt am Mortirolo mit bis zu 18 Prozent Steigung!
In Livigno regnet es jetzt. In Ponte di Legno schüttet es derzeit, ab 11 Uhr kommt dort aber die Sonne raus und verdrängt die Wolken im Laufe des weiteren Tages fast komplett, angesagt sind Temperaturen von 19°C.
hart zu verlieren, aber viel härter ist es, gar nicht erst versucht zu haben, zu gewinnen.
Nein!
Das Foto entstand nach dem Rennen.
Die Vorbereitungen für das Zeitfahren verliefen eigentlich super. Ich fühlte mich gut und spulte mein Programm zeitgenau ab. Ausgerichtet auf meinen Start um 14:53 Uhr. Mein Zeitfahrer wurde von der UCI ohne Beanstandungen abgenommen. Alles perfekt, dachte ich.
Auf der Startrampe angekommen und in Position gebracht, zählte der Kommisär die letzten Sekunden herunter. 5, 4, 3, 2, 1, ab. Ich riss am Lenker und schon zog es mir diesen nach oben.
Ich rollte von der Rampe und wusste nicht so recht was ich machen sollte. Weiterfahren oder Stehenbleiben. Ich entschied mich für das Weiterfahren. Aufgeben wollte ich auch nicht. Immerhin gibt es für die ersten Zehn Punkte für die Mannschaftswertung London 2012.
Aber es kostete mich sehr viel Kraft im Rücken das durchzustehen. Die Platzierung weiß ich bis jetzt leider noch nicht. Ergebnis folgt!
So liebe Leute, während ich noch ziemlich nervös im Hotelzimmer sitze und mich mit diesem Bericht etwas ablenke, gehts es im Velodrom schon richtig zur Sache.
Ich habe mich zur Eröffnungsfeier um 9 Uhr mit meinen Fans getroffen. So etwas motiviert natürlich ungemein!
Dabei ist auch meine ganze Familie. Und Julia hat zudem Morgen ihren 18. Geburtstag!